Donnerstag, 27. November 2014

אילת - Eilat

Für die von euch, die nicht ganz genau wissen, wo die Sonnenstadt Eilat liegt. Sie liegt hier: 


ganz im Süden von Israel. Danach kommt nur noch das Rote Meer. 

Dort haben ich meinen ersten richtigen Urlaub verbracht. Ich reise zwar viel umher, in verschiedene Städte, aber meist kann man sich bei solchen Trips nicht entspannen. Wir haben viel unternommen, aber ich will nicht alles so ausführlich aufschreiben. Deshalb hier nur eine kurze Variante von dem, was wir in Eilat alles gemacht haben: 

Montagabend haben Debby und ich ganz spontan entschieden, nach Eilat zu fliegen am nächsten Tag. Das hieß gleich nach der Arbeit los und wir haben auch noch einen guten Lastminute-Flug bekommen. mit echt guten Abflugzeiten. 

Dienstag: Abflug von Tel Aviv nach Eilat 
- Tipp: Sprich niemals hebräisch am Flughafen, wenn du keinen Stress willst und kein Israeli bist. Das ergibt nur eine ausgiebige Filzung von allen Sachen, die man bei sich hat, bis hin zu den Münzen im Portemonnaie. 
Wir sind viel zu spät beim Flughafen gewesen für das, was man mit uns da vor hatte (damit meine ich die Filzung). Aber... Gott sei Dank, gab es nettes Personal, das uns durch eine weitere Kontrolle einfach durchgeschleust hat und das hat viel Zeit gespart. Somit haben wir auch den Bus bekommen, der uns zum Flugzeug brachte. 

Mittwoch: Mall HaYam (großes Einkaufszentrum) und Ankunft von unseren Freunden, die mit dem Bus gefahren sind

Donnerstag: Coral Beach Nature Reserve und Camel Ranch, Ankunft von weiteren Volos
An dem Tag sind wir zum Korallenriff gefahren, wo ich das erste Mal in meinem Leben geschnorchelt bin. Das war schon so eine Sache für sich. Ich dachte, dass ich jetzt einfach mal die Kälte des Wassers vergesse und einfach reinspringe (das Wasser war so warm wie die Ostsee im Sommer, also für meine Verhältnisse kalt)... Als ich dann im Wasser war, hab ich mich so erschrocken, dass es so kalt ist, dass ich ganz vergessen habe, zu atmen. :D Jetzt lache ich. Zu dem Zeitpunkt fand ichs nicht so witzig. Aber ich lebe noch :)
Danach ging es in die Wüste zum Kamelreiten. Auch das erste Mal für mich. Da war ein kleines Mädchen, das sich mit uns die ganze Zeit auf Hebräisch unterhalten hat. Kinder können so gut darstellen, was sie meinen. Immer wenn wir nichts verstanden haben, hat sie langsam und deutlich geredet und mit Händen und Füßen erklärt. Da war man schon etwas Stolz auf sich, dass man doch was verstanden hat. Nach dem Kamelreiten gab es selbstgemacht Pitot mit Labena (Käsecreme) und Oliven. Das war echt gut!

Freitag: Quadtour durch die Wüste 
Das war wirklich einer der besten Sachen, die ich hier in Israel gemacht habe. Jeder, der gerne Quad fährt und dabei schöne Natur sehen will, dem empfehle ich es wärmstens! 

Samstag: Princessbeach 
dazu nur 6 Worte: Sonne, Strand, Meer, Korallenriff und (die ägyptische Grenze) Taba

Sonntag: Rückflug nach Tel Aviv
Wir waren mal wieder zu spät am Flughafen, aber diesmal ohne es zu wissen. Wir dachten, wir nehmen den Flug um 10.55 Uhr (der nicht mal existierte), dabei war es der Flug um 10.15 Uhr. Also hatten wir nur noch gut 30min bis das Flugzeug abhebte. Beim Security Check haben wir selbstverständlich kein Hebräisch mehr gesprochen, um das alles auch zu beschleunigen. Als es dann an die Taschenkontrolle ging, wurden wir angeschrien "ALLE RAUS HIER!!! SCHNELL!!!" Alle Türen wurden aufgerissen und panisch rannten die Leute raus. Eine Frau hatte ihr Kind im Kinderwagen nicht festgeschnallt und ist irgendwo hängen geblieben mit dem Kinderwagen. Das Kind ist natürlich rausgefallen und die Frau steht da und weiß nicht was sie jetzt tun soll. Weiterlaufen und sich selbst retten oder das Kind hochheben? Gut, dass der Vater von dem Kind besser reagierte als sie. Es befand sich ein "undefinierbares Objekt" im Flughafen, so dass der ganze Flughafen geräumt wurde. Nach 30min konnten alle wieder rein und es ging alles normal weiter. Wir wurden wieder überall durchgeschleust, da wir ja den Flieger dringend bekommen mussten, weil wir ja den anderen durch den Bombenalarm verpasst haben. Preis den Herrn, im nachhinein sieht man erst, dass Gott uns somit die Zeit geschenkt hat. Es ist unglaublich schön, ein Leben mit Gott zu führen :)

So und jetzt mal wieder BILDER, für alle, die keine Lust haben, den Text zu lesen:





Jerry (unser neues Familienmitglied) :)

PT - Petach Tikva und ein bisschen Haifa :D

Coral Beach

Weg zur Camel Ranch



Hab noch kein schönes Bild mit den Dingern - das sind die Quads, mit denen wir gefahren sind

Erev Shabbat Gottesdienst im (christlichen) Hostel

Prinzessbeach Korallenriff




Der Rückflug 


P.S. Eilat wird zwar mit "ei" geschrieben, aber Elat ausgesprochen. (eher wie "ey!" - "Eylat" sozusagen)

Sonntag, 9. November 2014

Regen ist für mich kein Segen

Ja ok... der Posttitel ist weniger einfallsreich. AAABER! Alle freuen sich über die heiß ersehnte Regenzeit. Ich mag das Wetter so einfach nicht, Es ist kalt und nass. So wie in Deutschland... Aber okay, dadurch wird es hier auch langsam grün und es sieht schon etwas farbenfroher hier aus :)

Das Ding ist, dass der Regen hier in Israel wenn dann richtig heftig kommt. Ich lebe in einem Haus, das baufällig wäre. Somit hatten wir bei unserem ersten Regen auch ordentlich Wasser im Haus. Manche haben auch Pfützen in ihrem Zimmer gehabt, aber wir sind dabei alles auszubessern. Beim letzten Regen ist wenigstens nichts mehr in den Flur gelaufen. Aber das war's dann auch schon.

Letzte Woche Samstag wurden wir beim Gottesdienst zum "Ladie's Tea" eingeladen. Das ist Weiber-Kaffeeklatsch, nur mit Tee :D Ich wusste davon vorher gar nichts und mit viel Überreden entschied ich mich gegen einen Jogga-Tag und bin dann mit nach Tel Aviv gefahren, gleich nach dem GoDi. Die Atmosphäre da war sagenhaft. Dort haben sich Frauen aus allen Nationen getroffen. Wir sind zusammen mit Afrikanern dort hingefahren. Dort haben wir Deutsche, Dänen, Amerikaner, Argentinier, Israelis usw getroffen. Alle hatten eine Gemeinsamkeit: wir haben alle Jesus in unserem Herzen. Das verbindet enorm in einem Land, wo viele an Gott glauben, aber nicht unbedingt an den selben, oder sie schließen dabei seinen Sohn Jesus aus. Wir haben zusammen gesungen, Tee getrunken, gegessen, gequatscht und ein Zeugnis gehört. Es war ein super harmonischer Nachmittag und das könnten sie ruhig öfter machen. Diese Woche hat die Organisatorin erzählt, dass sie 17 Leute eingeladen haben und 47 kamen dann. Preis den Herrn, das ist doch Wahnsinn :) Und der Raum war recht klein für alle. Aber es hat trotzdem gepasst.

Ich hab nur Handybilder gemacht, von daher sind die auch nicht von guter Qualität...


Der Regen

Wir waren mal wieder bei Ikea ;)



Ladie's Tea



Montag, 27. Oktober 2014

Kurzer Lagebericht

Hier wird es irgendwie nie langweilig. Ich weiß gar nicht richtig, was ich hier immer als erstes reinschreiben soll. In den letzten Wochen hatten wir viel Besuch: Altvolos waren mal wieder da und dann waren wir in Haifa. Außerdem sind meine Eltern zu Besuch gekommen. Gestern haben wir den Geburtstag von Debby gefeiert und heute kam Jeremias (unser neuer Mitbewohner) hier an. 

Ich bin dankbar für alle Rückmeldungen zum Blog und für alle Gebete. Man fühlt sich hier schon echt getragen. :)

Auch die nächsten Wochen wird es wieder aufregend, wir werden viel reisen im November. Darauf freu ich mich schon riesig ;)

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Gebetsaufruf

Ich brauch eure Hilfe. Ich brauche ganz viel Gebet. Wie einige wissen, habe ich Neurodermitis und wenn ich zu viel Kontakt mit Wasser ausgesetzt bin, wird die Haut rau und reißt auf. 

Seit ca. 1 1/2 Monaten hat sich der Zustand meiner Haut nicht sehr verbessert. Es gibt immer ein paar Tage, wo es scheint weg zu sein und dann kommt es wieder ganz heftig. Es sind nur die Fingerspitzen betroffen. Ich finde es einfach nur noch unangenehm beim Anziehen, Betten beziehen oder anderes. Immer wenn ich etwas anfasse, ist es wirklich unangenehm.

Ich habe von meiner Headnurse schon Salbe bekommen und die Salbe vom Hautarzt aus Deutschland hilft auch nicht mehr... Da kann nur Gott helfen. 

Bitte betet für mich, danke :) 


Sonntag, 5. Oktober 2014

Oktober

Es ist doch kaum zu glauben... Ich bin jetzt schon 2 Monate hier und es fühlt sich trotzdem so vieles immer noch neu an. Zwar habe ich mich schon sehr gut daran gewöhnt, für mich alleine zu sorgen. Ich habe auch keine Angst mehr vor Kakerlaken oder Springspinnen. :D

In der letzten Zeit war hier viel los, wir (meine WG) waren viel unterwegs und hatten auch wieder Besuch von Altvolos. An Rosh Hashana (jüd. Neujahr) waren wir bei Barbara zum Essen eingeladen. Als wir dort ankamen, hat man uns gar nicht so sehr beachtet und das war schon ein eigenartiges Gefühl. Barbara war am Kochen, ihr Mann am Trinken (haha), ihre Tochter und der Mann von ihr am hin und her laufen, genauso wie ihre Kinder, die überall rumgeturnt sind. Aber die Kinder sind zuckersüß. Besonders der kleine 3-jährige Enkel von Barbara ist zum Abknutschen. :) Nach einer Stunde unwohl fühlen, ging es dann ans Essen, wo wir dann auch mehr integriert wurden. Es gab 4 Gänge.
(Davor gabs noch das Shabbat-Ritual: Das Brot wird gesegnet und rumgegeben, der Wein wird gesegnet und rumgegeben und speziell zu Rosh Hashana → Apfel und Honig wurde gesegnet und rumgegeben)

  1. Gifilter Fisch
  2. Suppe mit fleischgefüllten Maultaschen
  3. ALLES, was das Herz begehrt (unzählig viel Gemüse, Salate, Fleisch, selbstgebackenes Brot...)
  4. Honigkuchen, Apfelstrudel und Obstsalat
Danach waren wir erstmal gesättigt für ne Weile. 

Am Samstag letzte Woche waren wir wieder in der Gemeinde. Ich habe diese Gemeinde echt lieb gewonnen. Alle sind so lieb, wollen unsere Nummern haben und uns zum Essen einladen. Beim Pastor waren wir auch schon zum Essen. Die Leute sind hier mega lieb. Ich mag diese offene Art total. Nach dem Godi gab es noch lecker Essen, mal wieder. 

Diesen Freitag und Samstag war Yom Kippur. Das ist der Versöhnungstag hier in Israel. Da ist es gesetzlich verboten, Auto zu fahren. Es darf nur die Polizei und der Krankenwagen fahren. Es war so unglaublich still. Ich habe es richtig genossen. Man konnte auf der Straße spazieren gehen, ohne überfahren zu werden. :) Das habe ich auch noch nie erlebt. Auf den Straßen waren viele Familien spazieren oder Fahrrad fahren. Draußen war das Essen verboten, da die Juden in der Zeit fasten und um ihnen den Respekt entgegenzubringen, lässt man das dann. Ist ja auch gemein, wenn man lecker isst, wenn die anderen gerade hungern müssen. 

Achsooo... Wir waren auch noch vor 3 Wochen glaube in Caesarea und haben am Strand geschlafen. Brauch ich nicht normal, aber ist von der TO-DO Liste abgehackt ;) 

Und wieder mal ein paar Bilder, für die, die keine Lust haben den ganzen Text durchzulesen:



Karten spielen auf der Hauptstraße :) 


meine WG und die Schekler

tote Schildi




Montag, 22. September 2014

Shana Towa

Am Mittwochabend beginnt Rosh Hashana (jüdisches Neujahrsfest, wie Silvester und Weihnachten zugleich) - wörtlich übersetzt heißt es "Kopf des Jahres". Damit ist der Anfang gemeint, der in dem Jahr ist. 
Zu diesem Fest ist es üblich sich Geschenke zu machen und Äpfel mit Honig zu essen. Das letzte hat zur Bedeutung, dass man sich ein süßes Jahr wünscht. 

Ich kann später darüber besser berichten, nur ich habe eben dieses Video gefunden und wollte es mit der Welt teilen :) Die Juden sind schon lustig drauf ;)



Mittwoch, 17. September 2014

Letztens bei den Altenheimern

 Die Bilder sind etwas durcheinander, aber man sieht schon irgendwie durch :)
Das sind jetzt alles Bilder vom September


Petach Tikvah :)
Tel Aviv Jerusalem Beach

Horror-Trail am See Genezareth

Der Berg hier war aber heftiger

da kamen (fast) alle Volos zu uns nachhause und es gab lecker Stockbrot & Co - war sehr schön. Ich finde unsere Truppe echt klasse und super angenehm. Gleichzeitig war es auch indirekt die Verabschiedung von Johannes (Gadol - der große). Er ist jetzt wieder in Deutschland und kann wieder lecker Nutella essen und ganz viel Käse und Wurst.

der 5-Minuten-Sonnenuntergang, wenn man schöne Bilder haben will, muss man sich echt beeilen

Laura (von den anderen Petach Tikvanern) und ich :) 

Debby, Julia (auch von den anderen PT'ern) und ich - man muss ja nicht immer nur gut aussehen, nachonn? :)

abends mit den Scheklern (den anderen PT'ern) noch Lagerfeuer mit Stockbrot gemacht

Taimm me'ot :)

Donnerstag, 4. September 2014

Givat Hashlosha - גבעת השלשה

So heißt mein Einrichtung, in der ich arbeite. Ich habe bemerkt, dass ich nie über meine Arbeit berichtet habe und ich glaube jetzt kommt mal ein etwas längerer Text, denn ich denke, ich kann mich da nicht sehr kurz fassen.

Also ich arbeite in einem Altenheim (hier nennen sie es auch "Elternheim"), indem es 12 Stationen gibt. Davon ist meine Station eine der wenigen, wo die Leute noch relativ fit sind und wo noch einige ohne Gehhilfe laufen können. Auf meiner Station wohnen 44 Menschen. Jeder Tag startet bei mir ca. 7.15 Uhr (eigentlich 7 Uhr, aber da gewöhne ich mich gerne an die israelische Unpünktlichkeit ;) ). Ich beginne dann das Essen vorzubereiten. Es gibt jeden Morgen Joghurts, Soled (grießbrei-artiger Schleim) und/oder Haferschleim. Es gibt dann auch noch Quark & Co. fürs Brot (es gibt immer nur Weißbrot). Nach 30 geschälten Eiern, fange ich an die Betten abzubeziehen, die auf dem imaginären Plan sind. Also es gibt keinen richtigen Plan, aber jeden Tag werden ca. 5-6 Zimmer gemacht (von 23) und das halt immer systematisch nacheinander. Schließlich bereite ich alles vor, um die besagten Zimmer zu reinigen und die Betten neu zu beziehen. Ich weiß noch wie begeistert ich von einem Worker war am ersten Tag. Er hat die Betten mit so viel Liebe bezogen und alles so gemacht, dass die Bewohner sich wohlfühlen. Da dachte ich mir, dass ich das auch so machen möchte. Nach einem Monat ist meine Mission fehlgeschlagen... Es geht nur noch: ZACK ZACK, kadima kadima, gleich gibt's mein langersehntes Essen! Das ist mir heute wieder klar geworden, weil er mal wieder auf meiner Station war und diese Liebe für die Menschen ist immer noch geblieben nach diesem Monat.

Wenn ich mit den Betten fertig bin, gucke ich noch, ob ich beim Essen austeilen o.ä. helfen kann. Wenn nicht, dann räume ich die Tische und wische sie anschließend ab. Das ist erstmal der Ablauf bis zur Frühstückspause. Ich habe eigentlich eine 30 Minuten Pause, aber sie artet immer etwas aus. In der Pause bin ich immer zuhause und esse da gemütlich mit meiner lieben WG. Nach der Pause geht es wieder an die "Arbeit". Ab diesem Zeitpunkt ist nichts mehr los... Ab und zu mal Fingernägel schneiden (das nicht ganz lecker bei manchen) oder Tisch decken. So kleine Dinge eben. Manchmal mach ich in der Zeit hebräisch und dann kommt auch schon Sorin dazu. Sorin ist ein Rumäne und ist 80 Jahre alt. Er ist Holocaust-Überlebender und spricht 5 oder 6 Sprachen, unter anderem deutsch. Mit ihm rede ich am meisten, denn ich kann auf hebräisch nur die Basic-Sachen: "Was willst du?", "Wie geht's dir?", "Wird schon wieder, alles wird ok", "Wie viel Brote (wollt ihr)?", "Tee oder Kaffee? Mit Milch?". Also nichts womit man gut sich unterhalten könnte. Zurück zur Arbeit: Ab ca. um 12 Uhr ist es möglich, dass es mal irgendwann Mittag gibt. Die habens hier nicht so mit festen Zeiten. Im deutschen Altenheim wär sowas glaube gar nicht möglich. Nach dem Essen räume ich wieder alles auf und wische die Tische. Anschließend gehe ich in die Kantine und dann gibt's auch für mich Essen.

Auf Arbeit spreche ich so viel möglich hebräisch. Auch im Alltag spreche ich mit meiner WG so alltägliches auf hebräisch. Was richtig in meinem Kopf schon eingebrannt ist, ist "Ma?" anstelle von "Bitte was?/Wie bitte?". Manchmal fällts mir schon schwer, wenn ich mit Freunden oder mit meiner Familie aus Deutschland kommuniziere, nicht diese Worte zu verwenden, denn sie verstehen ja nichts... Hier versteht mich nur keiner, wenn ich mal deutsch rede. Diese Umstellung ist stellenweise schon echt komisch. Ich bin ja froh, dass ich nicht wie eine Freundin von mir in einem englischsprachigen Land bin. Da würde ich sicherlich nur noch mit englischen Wörtern um mich werfen. Englisch hat man ja ein bisschen schneller drauf.

Rundum bin ich zufrieden mit meiner Arbeit. Es ist schön zu sehen, dass die Leute, die dort wohnen das schätzen, was man hier macht. Manchmal bekomme ich Schokolade oder Obst geschenkt. Aber auch in Gesten und Worten äußern sie es. Jenny schickt mir immer Luftküsse und ich fang sie dann auf und mach sie an meine Wange. Dann strahlt sie über beide Ohren. :) Man merkt auch, dass manche "Toda raba"'s vom Herzen kommen. So macht es dann auch Spaß und man vergisst, dass man am gestrigen Tag von den gleichen Menschen beschimpft und angeschrien wurde.

Hier noch ein paar Bilder:

Jenny

Sorin

Barbara unsere Socialworkerin

Sonntag, 24. August 2014

Debby

Die Debby hat's verdient einen Ehrenplatz hier zu bekommen, mal sehen, wann sie das liest :)

One day in Jerusalem with ha Debby jaffa :D